F.X. Mayr-Kur

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Franz Xaver Mayr (geb.: 28.11.1875) war als Kind ein sog. österreichischer "Bergbauernbub" und kannte sich schon als junger Hirtenknabe mit dem Vieh aus. Seine Naturbeobachtungen halfen ihm sicherlich später als Arzt, bald sein gesamtes Augenmerk auf den Verdauungstrakt zu lenken.

FX Mayr ist Arzt geworden und hat in seiner medizinischen Laufbahn immer wieder feststellen müssen, dass egal was für ein Grundleiden bestand (wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Nierenleiden, orthopädische Funktionsstörungen, Gemütserkrankungen) das gesamte Magen-Darm-System nicht ordentlich, bzw. nicht naturgemäß funktionierte. So entwickelte er nach und nach die bekannte F.X. Mayr Kur, die durch Schonung, Reinigung und Schulung das gesamte Magen-Darm-System wieder regenerierte und so auch immer günstigen Einfluss auf die "eigentlichen Beschwerden" des Patienten nahm – bis hin zur vollständigen Ausheilung der vorliegenden Krankheiten. Man kann sich das so vorstellen, dass unser gesamtes Magen-Darmsystem unsere "Versorgungswurzel" ist, wie bei einer Pflanze nur, dass diese Wurzel, die uns mit allem versorgt nicht nach außen gekehrt ist und im Boden steckt, sondern nach innen gestülpt nur einen begrenzten Raum zur Verfügung hat.

Haben wir nun z.B. zu viel, zu hektisch, das Falsche und/oder alles durcheinander gegessen und üblicherweise nicht lange genug gekaut, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass mit der Zeit wirklich sehr giftige Gährungs- und Fäulnisgase in unserem Inneren entstehen, die sich dann wiederum schlecht auf unseren Stoffwechsel und die anderen Organsysteme auswirken. Ganz abgesehen von der unschönen optischen Erscheinung der aufgetriebenen Leiber, wird durch die Ausbreitung dieser Giftfabrik unsere "Abwehr" und unser Gemüt auch irgendwann darunter zu leiden haben. Wir brauchen uns über die stetig wachsende Zahl der Allergiker, der Immunkranken und der Depressiven nicht wundern und zum ganzen Drama unserer, nennen wir es doch – "Inwelterkrankung", kommt dann auch noch die Verschmutzung unserer Außen- oder Umwelt dazu.

Lassen wir uns wirklich Zeit beim Essen, kauen wir bewusst jeden Bissen, bis es wirklich nichts mehr zu beißen gibt und genießen dabei tief versunken im Hier und Jetzt den guten Geschmack einer hoffentlich frisch zubereiteten vollwertigen Mahlzeit?

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Oder ist es nicht meist so, dass wir in der kurzen Mittagspause – schließlich möchte man verständlicherweise lieber früher in den Feierabend – schnell bei der Imbissbude nebenan irgendetwas reinschlingen? Oder neben Computer, Zeitung und/oder TV gedankenverloren und wie in Trance diverse Snacks in die Mundöffnung schieben und am Abend zu Hause fragt man sich dann: "Was habe ich eigentlich gegessen und warum bin ich schon wieder so aufgetrieben?" Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken und die Verantwortung jemand anderem übertragen. Natürlich ist unsere moderne hektische Zeit anders als zu Mayrs Lebzeiten (übrigens wurde er 90 Jahre alt und hat bis zu seinem 80sten Lebensjahr Vollzeit in seiner sehr stark frequentierten Wiener Praxis gearbeitet).

Vielmehr sind wir dazu verpflichtet, uns selbst nach bestem Wissen und Gewissen gesund zu erhalten und seine Lehren zur Darmgesundheit, wann immer es möglich ist, in unseren Alltag zu integrieren – wenn auch in einer etwas moderneren Variante, etwas besser zugeschnitten auf den heutigen Menschen. Was nicht bedeutet, dass man zu irgendwelchen Nahrungsergänzungsmittel oder in der Werbung weit verbreiteten "Gesundheitsdrinks" greifen sollte.

Wenn jemand "FX Mayr-Kur" hört, denkt derjenige nur an trockene Weizenbrot-Semmel und Milch – ganz undenkbar für die vielen Milch- und Weizenallergiker heutzutage.

Aber Mayr wollte das trockene Brot nicht als Füll- oder Nahrungsmittel, sondern als "Kauhilfe", damit man beim langen Kauen wieder merkt, wie der Mundspeichel gebildet wird und fließt und damit dem Verdauungssystem den Startschuss zum Arbeiten gibt.

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Die Kuhmilch hat er nicht in großen Mengen zum trinken gegeben, sondern in kleinsten Teelöffel-Mengen zum durchschlürfen. Inspiriert von seiner Kindheit und damals auch noch gesundes Nahrungsmittel, war für ihn diese Milch (nicht pasteurisiert, nicht homogenisiert und damit großmolekülig und nicht allergen wirkend) ein wertvolles Lebensmittel, das alles beinhaltete um den Menschen auch über längere Zeit hindurch das Mayr-Fasten zu erlauben.

Man bedenke auch, dass es sehr wichtig ist, dass die Kinder an der Mutterbrust gestillt werden. Es ist ein richtiger Kraftakt für das kleine Menschlein sein Nahrungsmittel durch das kräftige Saugen zu bekommen (natürlich auch für die Mutter). Aber durch dieses kräftige Saugen wird eben der so wichtige Mundspeichel gebildet, der zur guten Verdauung und deshalb zur Magen-Darm-Gesundheit gehört. Umso schlimmer, wenn nichtstillende oder abstillende Mütter das Saugloch am Babyfläschchen größer machen, damit die Nahrungsaufnahme schneller ist. Die Zeitersparnis dürfte dann aber nur eine kurze Freude sein, denn mit dem gleichen starken Sog wird nun viel mehr Nahrung in viel kürzerer Zeit dem Baby einverleibt – kaum vorverdaut und viel zu viel, weil der Sättigungsreflex einfach seine Zeit braucht. Möge nun jeder selber sich Gedanken darüber machen, was für Folgen das in der Zukunft haben könnte, bzw. was er/sie in seinem Leben ändern kann.

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