Basen-Kur

Die sprunghafte Zunahme der Stoffwechselerkrankungen führte zu einem Umdenken innerhalb der modernen Forschung.
Erstmals beschäftigt man sich ernsthaft mit Problemen der Veränderungen des Säure-Basen-Haushaltes innerhalb des Körpers. Zahlreiche Erkrankungen haben in einem übersäuerten Milieu ihren Urpsrung. Die Erkenntnis der Übersäuerungsproblematik ist so alt wie die Medizin selbst. Bereits im Altertum entstand das Wissen über die gesundheits- oder krankheitsfördernde Zusammensetzung der Körpersäfte. Auf diesem Erkenntniszweig aufbauend, bildete sich eine eigene Richtung innerhalb der Medizinischen Weltanschauung -die Humoralpathologie (Humoral= die Körpersäfte betreffend).

Der Körper soll von schlechten Säften befreit werden, wußte schon Hippokrates und die heilige Hildegard von Bingen.

Immer wieder war die krankhafte Veränderung des Stoffwechsels ursächlich an der Entstehung von Krankheiten beteiligt. So wußte auch Pastor Felke dass man durch Lehmanwendungen "Schädliches" aus dem Körper entfernen kann. Er betrachtete die Augen der Kranken durch eine Lupe und erkannte hierin Zeichen, welche er definierte und pathologisch zuordnete.

Was sind eigentlich Säuren?

Zunächst muß man sich klarmachen was sind eigentlich Säuren und wo kommen sie her? Säuren entstehen quasi in fast jedem Momemt des menschlichen Lebens. Immer dann wenn sich Zellen teilen wird Nukleinsäure (DNS) frei. Diese sollte harnpflichtig ausgeschieden werden. Ist nun aber die Ausscheidung gestört, oder sind die harnausscheidenden Organe bereits vorgeschädigt oder krank, so verbleibt ein Grossteil der Harnsäure im Körper.
Es kommt zu einer Ansammlung von Harnsäure im Stoffwechsel. Wird dann gar noch vermehrt Harnsäure über die Nahrung zugeführt, können sich hieraus ernsthafte Probleme ergeben. Diese Prozesse entwickeln sich über die Jahre und gipfeln dann später eventuell in Krankheiten. Man muss diese Chronologie in der Summierung sehen.

Harnsäure aus der Zellteilung, Harnsäure aus Fleisch, Wurst, Innereien, Kaffee und Alkoholika, Essigsäure aus den Süssigkeiten, Milchsäure aus muskulärer Arbeit, Oxalsäure aus pflanzlicher Herkunft.

Diese anfallende Säurelast sollte vom Körper möglichst schnell neutralisiert und ausgeschieden werden. Zur Neutralisierung oder Pufferung braucht der Körper sog. Spurenelemente, Mineralstoffe und Elektrolyte. Sind diese aber nicht in ausreichendem Maße vorhanden, bilden sich Schlacken und Schadstoffe, welche im Körper verbleiben und den Stoffwechsel stören. Auf dieser Leitschiene erkranken immer mehr Menschen. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Basen-Kur

Zahlreiche Krankheitsbilder sind auf diese Stoffwechselstörungen zurückzuführen.

Was sind Frühzeichen einer Übersäuerung?

Ein übersäuerter Stoffwechsel ist häufig die summe uas mehreren Elementen. Inner Ausscheidungsschwäche gepaart mit übermäßiger Zufuhr an säuernden Lebensmitteln.
Was früher mühelos erledigt wurde, geht plötzlich nicht mehr! Dinge, welche vormals mit Freude erledigt wurden, werden zur Last! Der betroffene Mensch wird reizbar und übellaunig.
"...warum bist Du in letzter Zeit immer gleich so sauer..."? Depressive Gemütslagen und Gereiztheit werden bald schon auf der Körperebene somatisiert. Die Immunabwehr sinkt und man wird infektanfällig. Gelenkbeschwerden und "Rheumatisches" stellt sich ein. Verdauungsstörungen sind häufig bereits ein sicheres Hinweiszeichen, dass der Körper es nicht mehr schafft mit dem Zuviel an Säuren umzugehen. Sodbrennen bzw. Säurereflux ist ja nichts anderes als das Bemühen des Körpers, Magensäure aus dem Körper hinauszuschaffen!

Hilft eine Basenkur?

Aus dem bereits zuvor gesagten ist es leicht verständlich, dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach tätig werden muß!
Eine Basenkur ist eine gute Möglichkeit um übermäßige Harnsäure, sowie andere Gifte aus dem Körper auszuleiten. Eine Basenkur steht auf mehreren Säulen. Zunächst beginnt man ganz klassisch mit ausleitenden Maßnahmen. Dies wird erreicht durch Gabe von bestimmten Kräutertees, entgiftende Vollbäder, aber auch Teilbäder, wie beispielsweise Fußbäder entlasten den Stoffwechsel und die Ausleitung der Schadstoffe wird forciert. Weiterhin kommen Leibwickel zum Einsatz. Hilfreich sind gegebenenfalls auch Darmreinigungen mit Colon-Hydro-Therapie.
Ein zweiter Schritt ist dann eine entspechend ausgerichtete Ernährung. Diese besteht meist aus vegetarischer Kost.

Weitere Informationen zur Basenkur

Umstimmende Maßnahmen sind die Gabe von bestimmten Mineralienzusammensetzungen und ein individuell ausgerichtetes Bewegungsprogramm.
Die Schulung ist ein weiteres Thema einer Basenkur. Der Absovent lernt innerhalb einer Lehrküche wie gesundes Essen zubereitet wird und worauf man bereits beim Einkaufen achten sollte.

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Alltausgtaugliche Tipps zur LebensÄnderung runden die Kur ab.
Das Thema Stressmangement ist ebenso eine tragende Säule und sollte auch im Rhamen der Basenkur immer individuell erfolgen.
Eine Basenkur ist ein guter Einstieg für eine gesündere Lebensweise um die bisherigen Lebensgewohnheiten zu ändern.

Die Inhalte einer Basenkur sind gut auf den Alltag übertragbar. Zur Nachsorge empfehlen wir eine fachkundige Ernährungsberatung.

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