Basenfasten

Der Begriff "Basenfasten" erscheint etwas unglücklich gewählt. Erinnert er doch an ein Fasten, welches aber mit einem völligen Verzicht auf feste Nahrung einhergeht. Dies gerade ist aber beim Basenfasten ja nicht der Fall! Ganz im Gegenteil! Es wird gegessen und zwar gut. Man achtet beim Basenfasten strikt darauf, dass nur basische Lebensmittel zugeführt werden. Es ist also im Grunde eher eine Diät-Kur, also kein Fasten gar im klassischen Sinn. Aber hierin liegen auch schon die Vorteile des Basenfasten. Wer nicht fasten kann, oder nicht fasten darf, für den ist das Basenfasten eine sehr gute Methode um mittel- und langfristig überflüssige Pfunde abzubauen. Es eignet sich daher auch gut für ältere Menschen weil man beim Basenfasten sehr gut auch alleine zurecht kommt, d.h. ohne ärztliche Aufsicht sein muß. Trotzdem ist es empfehlenswert unter qualifizierter Anleitung eine Basenfastenkur durchzuführen. Zu einer professionellen Durchführung gehört mehr als nur das tägliche Prüfen des Blutdruckes und des Urin-ph-Wertes.
Jede diätetische Maßnahme wird erst durch mehrere flankierende Faktoren effizient und wirksam!

Beim Basenfasten geht man von der Vorstellung aus, dass der Säure-Basen-Haushalt im Körper gestört ist. Das Missverhältnis zwischen Säuren und Basen wird als pathogen interpretiert. Durch eine Verschiebung des natürlichen Verhältisses, vorrangig zur säuernden Seite hin entstehen Stoffwechselstörungen, welche langfristig auch problematisch werden können. Eine klassische Erkrankung welche durch einen Harnsäure-überschuss verursacht wird ist Gicht. Durch Einlagerung von Harnsäurekristalle in den Großzehen- und/oder Daumengelenken kommt es zu entzündlichen Veränderungen, welche sehr schmerzhaft sind. Natürlich ist Gicht eine Eskalation im Bereich des Säureüberhanges. Ein Verständnis für die Zusammenhänge zwischen verursachenden Faktoren und Wirkungen sind gerade im Bereich der Stoffwechselerkrankungen unumgänglich um eine Veränderung herbeizuführen. Das Verständnis für die Vorgänge im Körper ist oft der erste Schritt für eine nachhaltige Änderung der Lebens- und Ernährungsformen.

Weitere Informationen zum Thema Basenfasten unter www.basenfasten-bodensee.de.

Ein ausgewogenes Verhältnis, aller im Körper vorhandenen Stoffe, ist die Grundvoraussetzung für eine gute Gesundheit. Stimmt dieses Verhältnis nicht mehr, treten gewisse Regularien in Kraft, um das entstandene Ungleichgewicht zu kompensieren. Diese Selbstregulation funktioniert aber nur in bestimmten Grenzen. In Bezug auf eine Übersäuerung bedeutet dies, dass der Körper versucht Basenspender zu mobilisieren. Basenspender sind nahezu alle Mineralien. Doch sind bei einseitiger und falscher Ernährung diese Mineralien-Depots nicht sehr groß oder gar kaum vorhanden. Die größten Mineraliendepots im menschlichen Körper sind Knochen und Knorpel. Ein vermehrter Abbau von Mineralien wäre hier also abträglich, weil dadurch die Stabilität verringert würde. Sind diese Mineraliendepots nicht in ausreichendem Maße vorhanden muß substituiert werden. Der wichtigste Punkt aber ist zweifellos die Ernährung. Gerade hier werden große Fehler gemacht. Es ist einleuchtend und leicht zu verstehen, dass eine bereits latent vorhandene (endogene) Säureproblematik durch Zufuhr stark säurebildender oder säurehaltigen Nahrungsmittel von außen (exogen) irgendwann im Eklat mündet. Abhilfe bringt hier eine Basen-Diät.

Eine Basenfastenkur sollte gut strukturiert und organisiert sein. Zunächst sollte das Ausmaß der Stoffwechselstörung festgestellt werden. Dies geschieht durch ein Stoffwechsel-Labor und die Untersuchung des Blutes. Auch die körperliche Gesamtsituation spielt eine wichtige Rolle. Vorerkrankungen oder andere Beeinträchtigungen müssen berücksichtigt werden.
Danach wird das therapeutische Konzept erstellt und ganz individuell ausgerichtet. Ein Kur-Konzept lebt von mehreren Elementen. Ein Bewegungsprogramm dass den jeweiligen Erfordernissen angepasst ist und die individuellen Möglichkeiten berücksichtigt, ist ebenso Bestandteil, wie auch Techniken zur Entspannung (Yoga, Tai-Chi, Qigong). Die Basen-Diät ist natürlich die tragende Säule der Basenfasten-Kur.
Eine angeschlossene Lehrküche rundet die diätetische Schulung ab. Gerade hier liegt großes Potential für das Leben nach der Kur. Hier lernt man das gesunde Kost auch lecker schmecken und ganz einfach zubereitet werden kann. Absolventen einer Basenfasten-Kur behaupten oft, dass die Teilnahme ihr Leben von Grund auf sehr positiv verändert hätte.
Auch Menschem mit allergischer Diathese berichten über eine Besserung ihrer Symptomatik. Bei allergischen Komponenten kann es sehr hilfreich sein sich auch über flankierende Maßnahmen wie z.B. Allergikerbettwäsche zu informieren.